Kemi an der Küste
Freitag, 19. Februar 2021 Kemi, Finland
So, dieses mal hab ich tatsächlich was etwas spannenderes zu berichten als wie viel Kilogramm Brot ich diese Woche gebacken habe.
Am Samstag bin ich nämlich ziemlich spontan mit Johannes und zwei anderen Deutschen mit dem Zug nach Kemi gefahren. Das ist ne kleine Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern an der von Deutschland aus gesehenen Ostsee.
Schon allein die Zugfahrt war mega schön. Weiße Wälder soweit das Auge reicht und am Horizont die Sonne die alles glitzern lässt.
In Kemi angekommen sind wir erstmal straight durch das Örtchen durch Richtung Ostsee gewandert. War absolut tote Hose. Eine Mutter mit Kinderwagen kam uns entgegen, aber ansonsten hätten wir auch die letzten Überlebenden einer Apokalypse sein können. Das Örtchen lebt ähnlich wie Rovaniemi stark vom Tourismus und durch Corona waren super viele Läden leider geschlossen.
Auf dem Weg kamen wir an Kemi's Kirche vorbei (die aber leider auch geschlossen war). Nach einmal umkreisen ging's dann auch wieder weiter. Endlich angekommen waren dann alle etwas enttäuscht. War nämlich noch eine Insel vor unserer epischen Ostseeaussicht. Also kurzerhand über das Eis und über die Insel auf die andere Seite gewandert. Au der Insel sind wir einem sehr dubios aussehenden aber dennoch zielführenden Trampelpfad durch den Wald gefolgt. Und dann? Ja dann waren wir auf der anderen Seite und haben IMMER NOCH andere Inseln vor uns gesehen anstatt die Ostsee. Aussicht war trotzdem ok. Und es kam uns ein cuter Hund entgegen. Aber naja. Danach wollten wir zu Kemi's Snowcastle. Das ist ne Schneeburg (die größte auf der Welt) die jedes Jahr wieder neu und anders gebaut wird. Am Ort des Geschehens angekommen waren wir kurz verwirrt weil keine Schneeburg in Sicht. Nur ein rießiges (jetzt nicht unbedingt ästhethisch ansprechendes) Gebäude mit der Aufschrift "Snowcastle". Ist die Burg ... eine Indoor-Burg?
Die Frau an der Info erklärte uns dann nein, normalerweise ist die schon draußen die Burg aber wegen Corona halt nicht (surprise surprise) aber sie hätten tatsächliche eine kleine Version der Burg drinnen, da hätte es nur -5 Grad und ein Restaurant und eine Rutsche OHNE Altersbeschränkung. Das hat sie mindestens 4 mal erwähnt das mit der nicht vorhandenen Altersbeschränkung. Und nur einmal dass der Spaß aber 10 Euro kosten würde.
Wir alle dann so hmmm, ja, wir gehen mal draußen vespern und überlegen's uns und kommen dann vielleicht wieder (wir sind nicht wieder gekommen).
Unser nächster Punkt, ein rießiger Eisbrecher, ist wie sich herausstellt 11km entfernt und muss per Bus angefahren werden und dazu reichte uns weder Zeit noch Motivation.
Also saßen wir alle etwas enttäuscht auf einer an Land angelegten schwimmenden Sauna und aßen unsere eingefrorenen Brötchen bis uns die Zehen taub wurden.
Die restliche Zeit verbrachten wir mit etwas planlos durch die Gegend laufen weil alle Cafe's geschlossen hatten und unser Zug erst in einer Stunde abfuhr. Schlussendlich haben wir dann doch noch ein Cafe gefunden in dem wir die letzte halbe Stunde abgesessen und einen Kaffee getrunken haben und dann ging's mit dem Zug auch schon wieder zurück.
Hat zwar vieles nicht funktioniert wie vorgestellt aber war trotzdem ein super schöner Tag an dem ich abends völlig k.o (wir sind ca. 15km gelaufen) ins Bett gefallen bin.
Am Samstag bin ich nämlich ziemlich spontan mit Johannes und zwei anderen Deutschen mit dem Zug nach Kemi gefahren. Das ist ne kleine Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern an der von Deutschland aus gesehenen Ostsee.
Schon allein die Zugfahrt war mega schön. Weiße Wälder soweit das Auge reicht und am Horizont die Sonne die alles glitzern lässt.
In Kemi angekommen sind wir erstmal straight durch das Örtchen durch Richtung Ostsee gewandert. War absolut tote Hose. Eine Mutter mit Kinderwagen kam uns entgegen, aber ansonsten hätten wir auch die letzten Überlebenden einer Apokalypse sein können. Das Örtchen lebt ähnlich wie Rovaniemi stark vom Tourismus und durch Corona waren super viele Läden leider geschlossen.
Auf dem Weg kamen wir an Kemi's Kirche vorbei (die aber leider auch geschlossen war). Nach einmal umkreisen ging's dann auch wieder weiter. Endlich angekommen waren dann alle etwas enttäuscht. War nämlich noch eine Insel vor unserer epischen Ostseeaussicht. Also kurzerhand über das Eis und über die Insel auf die andere Seite gewandert. Au der Insel sind wir einem sehr dubios aussehenden aber dennoch zielführenden Trampelpfad durch den Wald gefolgt. Und dann? Ja dann waren wir auf der anderen Seite und haben IMMER NOCH andere Inseln vor uns gesehen anstatt die Ostsee. Aussicht war trotzdem ok. Und es kam uns ein cuter Hund entgegen. Aber naja. Danach wollten wir zu Kemi's Snowcastle. Das ist ne Schneeburg (die größte auf der Welt) die jedes Jahr wieder neu und anders gebaut wird. Am Ort des Geschehens angekommen waren wir kurz verwirrt weil keine Schneeburg in Sicht. Nur ein rießiges (jetzt nicht unbedingt ästhethisch ansprechendes) Gebäude mit der Aufschrift "Snowcastle". Ist die Burg ... eine Indoor-Burg?
Die Frau an der Info erklärte uns dann nein, normalerweise ist die schon draußen die Burg aber wegen Corona halt nicht (surprise surprise) aber sie hätten tatsächliche eine kleine Version der Burg drinnen, da hätte es nur -5 Grad und ein Restaurant und eine Rutsche OHNE Altersbeschränkung. Das hat sie mindestens 4 mal erwähnt das mit der nicht vorhandenen Altersbeschränkung. Und nur einmal dass der Spaß aber 10 Euro kosten würde.
Wir alle dann so hmmm, ja, wir gehen mal draußen vespern und überlegen's uns und kommen dann vielleicht wieder (wir sind nicht wieder gekommen).
Unser nächster Punkt, ein rießiger Eisbrecher, ist wie sich herausstellt 11km entfernt und muss per Bus angefahren werden und dazu reichte uns weder Zeit noch Motivation.
Also saßen wir alle etwas enttäuscht auf einer an Land angelegten schwimmenden Sauna und aßen unsere eingefrorenen Brötchen bis uns die Zehen taub wurden.
Die restliche Zeit verbrachten wir mit etwas planlos durch die Gegend laufen weil alle Cafe's geschlossen hatten und unser Zug erst in einer Stunde abfuhr. Schlussendlich haben wir dann doch noch ein Cafe gefunden in dem wir die letzte halbe Stunde abgesessen und einen Kaffee getrunken haben und dann ging's mit dem Zug auch schon wieder zurück.
Hat zwar vieles nicht funktioniert wie vorgestellt aber war trotzdem ein super schöner Tag an dem ich abends völlig k.o (wir sind ca. 15km gelaufen) ins Bett gefallen bin.
Zwei Wochen Zurück
Folgende Dinge sind die letzten zwei Wochen passiert:
_hab mir meinen Finnischen Identity Code besorgt (wow)
_hab nen Sauerteig angesetzt. Er heißt Rosa. Warum? Weil in dem Glas ursprünglich Himbeer-Marmelade drin war und Himbeeren zu den Rosengewächsen gehört. Okay ja und das Etikett war auch rosa. Sie geht auf jedenfall ab wie Schnitzel und hat schon zwei Brot-babies abgeworfen.
_hab von Johannes Backgammon erklärt bekommen. Hans wenn ich zurück komm mach ich dir mit meinem Spielewissen Konkurrenz!
_hab in ner Vorlesung ein paar richtig coole finnische Fotograf:innen kennen gelernt und dachte, ich educate euch gleich mal weiter :-) Hier eine kleine Übersicht. Besonders der letzte hat wirklich super spannende Arbeiten, viele davon findet man auch online.
_hab mir meinen Finnischen Identity Code besorgt (wow)
_hab nen Sauerteig angesetzt. Er heißt Rosa. Warum? Weil in dem Glas ursprünglich Himbeer-Marmelade drin war und Himbeeren zu den Rosengewächsen gehört. Okay ja und das Etikett war auch rosa. Sie geht auf jedenfall ab wie Schnitzel und hat schon zwei Brot-babies abgeworfen.
_hab von Johannes Backgammon erklärt bekommen. Hans wenn ich zurück komm mach ich dir mit meinem Spielewissen Konkurrenz!
_hab in ner Vorlesung ein paar richtig coole finnische Fotograf:innen kennen gelernt und dachte, ich educate euch gleich mal weiter :-) Hier eine kleine Übersicht. Besonders der letzte hat wirklich super spannende Arbeiten, viele davon findet man auch online.
Zora, 23, stolze Teppichbesitzerin
Donnerstag, 28. Januar 2021 Rovaniemi, Finland
Liebe Fangemeinde,
mit 4 Tagen Verspätung melde ich mich heute am Donnerstag nun mit meinem Montags-Update.
Habe mir vor ein paar Tagen beim Kuchenschneiden in den Finger gehobelt und mit nur einem Daumen tippt es sich doch beträchtlich langsamer. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, es soll nicht wieder vorkommen.
Nun aber zu meinem Wochenrückblick, auf den ihr sicherlich schon sehnsüchtig wartet:
Montag beginnt mit unserer ersten Vorlesung an der Uni. "Arctic Design and Visual Culture" in F113. Den Raum finden wir erst nach etwas suchen, und let me tell you: in Augsburg sind wir wirklich verwöhnt was Architektur und Einrichtung der Hochschule angeht. Fühlt sich weniger nach Uni als nach Uniklinik an.
Die Vorlesung ist ganz interessant, aber 2 Stunden aufmerksam jemandem zuhören, der sich mit englischer Grammatik und Aussprache schwer tut (was ja unter Umständen vollkommen in Ordnung ist) ist minimal anstrengend. Was ich aus der Vorlesung wertvolles mitgenommen habe? Definitiv, dass Grouse auf deutsch Auerhahn heißt und dass das Tannenhuhn, eine Untergattung, ein super super hübsches Federkleid hat. Kommt auf die Muss-ich-unbedingt-mal-zeichnen-irgendwann-(probably-never)-Liste. Am Dienstag nehmen Anne (A) und ich (Z) dann die lange lange Wanderung zum Second-Hand Laden auf uns. Und großer Shoutout an alle Götter die's möglich gemacht haben: ich bin nun stolze Besitzerin eines Teppichs! Nachdem ich bei Ebay und Facebook Marketplace jede Anzeige durch gegangen bin, war der Second-Hand meine letzte Hoffnung. Der Teppich ist bisschen klein und er franzelt an manchen Stellen ein bisschen auseinander aber da hat er immerhin schon was mit meinen Nerven gemeinsam. Haha. Ha. Nein alles gut, bin nur wegen den Abgaben in Augsburg büschn gestresst.
Außerdem ersteige ich für einen kleinen Obulus (wirklich, also, war überhaupt gar nicht teuer..) einen Emaille-Topf in knalligem Orange-rot. Anne findet außerdem ein Telefon in der Form eines roten High-Heels, da wir aber keinen Telefonanschluss in der Wohnung haben, müssen wir uns leider gegen dieses Stück erstklassiger Inneneinrichtung entscheiden. Am Mittwoch stirbt in der Pause der Online-Vorlesung der Bruder des Profs, aber der zieht einfach knallhart durch.
Am Freitag stehen wir 30 Minuten vor dem gleichen Vorlesungssaal wie am Montag und warten auf unseren Dozenten, der aber einfach nicht auftaucht. Irgendwann kommt jemand auf die Idee, mal zu testen ob die Türe vielleicht geöffnet ist und siehe da: der gute Herr sitzt einfach seit einer halben Stunde hinter seinem Pult. Aber anstatt schnell vor die Tür zu schauen ob vielleicht schon jemand da ist, schreibt er nach 20 Minuten einen Beitrag auf Moodle (!) und lehnt sich wieder entspannt im Büro-stuhl zurück. Alright.
Ansonsten lerne ich Freitagabend bei Johannes und Tom ein Kartenspiel, dessen Namen ich mittlerweile aber schon wieder vergessen hab. Irgendwas mit weiterschieben und angreifen und es fängt mit D an glaube ich. Schreibts mir in die Kommentare, wenn ihr's kennt haha.
mit 4 Tagen Verspätung melde ich mich heute am Donnerstag nun mit meinem Montags-Update.
Habe mir vor ein paar Tagen beim Kuchenschneiden in den Finger gehobelt und mit nur einem Daumen tippt es sich doch beträchtlich langsamer. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, es soll nicht wieder vorkommen.
Nun aber zu meinem Wochenrückblick, auf den ihr sicherlich schon sehnsüchtig wartet:
Montag beginnt mit unserer ersten Vorlesung an der Uni. "Arctic Design and Visual Culture" in F113. Den Raum finden wir erst nach etwas suchen, und let me tell you: in Augsburg sind wir wirklich verwöhnt was Architektur und Einrichtung der Hochschule angeht. Fühlt sich weniger nach Uni als nach Uniklinik an.
Die Vorlesung ist ganz interessant, aber 2 Stunden aufmerksam jemandem zuhören, der sich mit englischer Grammatik und Aussprache schwer tut (was ja unter Umständen vollkommen in Ordnung ist) ist minimal anstrengend. Was ich aus der Vorlesung wertvolles mitgenommen habe? Definitiv, dass Grouse auf deutsch Auerhahn heißt und dass das Tannenhuhn, eine Untergattung, ein super super hübsches Federkleid hat. Kommt auf die Muss-ich-unbedingt-mal-zeichnen-irgendwann-(probably-never)-Liste. Am Dienstag nehmen Anne (A) und ich (Z) dann die lange lange Wanderung zum Second-Hand Laden auf uns. Und großer Shoutout an alle Götter die's möglich gemacht haben: ich bin nun stolze Besitzerin eines Teppichs! Nachdem ich bei Ebay und Facebook Marketplace jede Anzeige durch gegangen bin, war der Second-Hand meine letzte Hoffnung. Der Teppich ist bisschen klein und er franzelt an manchen Stellen ein bisschen auseinander aber da hat er immerhin schon was mit meinen Nerven gemeinsam. Haha. Ha. Nein alles gut, bin nur wegen den Abgaben in Augsburg büschn gestresst.
Außerdem ersteige ich für einen kleinen Obulus (wirklich, also, war überhaupt gar nicht teuer..) einen Emaille-Topf in knalligem Orange-rot. Anne findet außerdem ein Telefon in der Form eines roten High-Heels, da wir aber keinen Telefonanschluss in der Wohnung haben, müssen wir uns leider gegen dieses Stück erstklassiger Inneneinrichtung entscheiden. Am Mittwoch stirbt in der Pause der Online-Vorlesung der Bruder des Profs, aber der zieht einfach knallhart durch.
Am Freitag stehen wir 30 Minuten vor dem gleichen Vorlesungssaal wie am Montag und warten auf unseren Dozenten, der aber einfach nicht auftaucht. Irgendwann kommt jemand auf die Idee, mal zu testen ob die Türe vielleicht geöffnet ist und siehe da: der gute Herr sitzt einfach seit einer halben Stunde hinter seinem Pult. Aber anstatt schnell vor die Tür zu schauen ob vielleicht schon jemand da ist, schreibt er nach 20 Minuten einen Beitrag auf Moodle (!) und lehnt sich wieder entspannt im Büro-stuhl zurück. Alright.
Ansonsten lerne ich Freitagabend bei Johannes und Tom ein Kartenspiel, dessen Namen ich mittlerweile aber schon wieder vergessen hab. Irgendwas mit weiterschieben und angreifen und es fängt mit D an glaube ich. Schreibts mir in die Kommentare, wenn ihr's kennt haha.
So, das war' dann auch schon wieder von meiner Seite.
Bis Baldrian,
Hei
Montag, 18. Januar 2021 Rovaniemi, Finland
Dafür das Finnland eines der digitalisiertesten Länder der Welt ist, haben sie zumindest in der Einführungswoche mit einem Programm gearbeitet, dass sich anfühlt wie nach der 5. Klasse nach Hause zu kommen, Windows XP hochzufahren und mit einem Nutella Brot auf dem Teller neben der Tastatur mit den gleichen drei Freunden zu chatten, mit denen man noch keine 20 Minuten vorher im Bus saß. Adobe Connect sieht halt einfach aus als hätte man seit 12 Jahren bei den Updates immer auf "morgen erinnern" geklickt.
Aber historische Software mal beiseite: viel neues gelernt hab ich in der Woche jetzt nicht unbedingt. Einzig wirklich wertvolle Information: bei Emails schreiben die Finnen einfach "Hei". Sonst nix. Keine Anrede, kein "Eure Hochwohlgebornen und Hochadligen Damen und Herren" oder was sonst bei email-anrede-fuer-dummies.de empfohlen wird. Find ich könnten wir auch in Deutschland so etablieren.
Highlight der Woche: Annes Pizzaboden. Und Annes Zimtschnecken. Generell wenn Anne backt (man könnte voll gut "Wenn Inge tanzt" auf "Wenn Anne backt" umdichten ... schreib ich mir mal ins Dumme-Ideen-Notizbuch).
Keine Ahnung ob das in Finnland normal ist, aber wir haben eine Schublade, die keine Schublade sondern heimlich n Schneidebrett ist. Das seht ihr rechts auf dem Bild. Ganz praktisch, aber am Anfang auch sehr verwirrend.
Außerdem im heutigen Wochenrückblick: das erste mal wieder mit mehr als 2 Menschen in einem Raum gewesen! Freitag Abend waren Johannes+Mitbewohner (Tom aus Bielefeld) und Chaewon (aus Korea) auf ein paar Bier bzw Vodka-Tonic Mischungen da. Wusstet ihr, dass man in Korea sein Alter anders berechnet als bei uns? Sobald man geboren ist, ist man automatisch 1 Jahr alt, und zu jedem Neujahr kommt ein weiteres dazu. Wer also im Dezember geboren wurde, ist im Januar darauf bereits 2 Jahre alt. Alle 4 Deutschen im Raum: xx
An dem Tag hatte es dann auch rekordmäßige -29 Grad und wir dachten uns natürlich, warum nicht mal 1,5h spazieren gehen. Und tatsächlich würde ich das jedem weiter empfehlen, der mal ausprobieren will wie es sich anfühlt, vereiste Wimpern und Augenbrauen zu haben. Eher unpraktisch wenn man ein Fan vom blinzeln ist.
Und hier seht ihr Anne nochmal im National-Geographics-Mode.
Aber historische Software mal beiseite: viel neues gelernt hab ich in der Woche jetzt nicht unbedingt. Einzig wirklich wertvolle Information: bei Emails schreiben die Finnen einfach "Hei". Sonst nix. Keine Anrede, kein "Eure Hochwohlgebornen und Hochadligen Damen und Herren" oder was sonst bei email-anrede-fuer-dummies.de empfohlen wird. Find ich könnten wir auch in Deutschland so etablieren.
Keine Ahnung ob das in Finnland normal ist, aber wir haben eine Schublade, die keine Schublade sondern heimlich n Schneidebrett ist. Das seht ihr rechts auf dem Bild. Ganz praktisch, aber am Anfang auch sehr verwirrend.
Außerdem im heutigen Wochenrückblick: das erste mal wieder mit mehr als 2 Menschen in einem Raum gewesen! Freitag Abend waren Johannes+Mitbewohner (Tom aus Bielefeld) und Chaewon (aus Korea) auf ein paar Bier bzw Vodka-Tonic Mischungen da. Wusstet ihr, dass man in Korea sein Alter anders berechnet als bei uns? Sobald man geboren ist, ist man automatisch 1 Jahr alt, und zu jedem Neujahr kommt ein weiteres dazu. Wer also im Dezember geboren wurde, ist im Januar darauf bereits 2 Jahre alt. Alle 4 Deutschen im Raum: xx
An dem Tag hatte es dann auch rekordmäßige -29 Grad und wir dachten uns natürlich, warum nicht mal 1,5h spazieren gehen. Und tatsächlich würde ich das jedem weiter empfehlen, der mal ausprobieren will wie es sich anfühlt, vereiste Wimpern und Augenbrauen zu haben. Eher unpraktisch wenn man ein Fan vom blinzeln ist.
Und hier seht ihr Anne nochmal im National-Geographics-Mode.
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